Das Kaugummi-Verbot in Singapur

Hallo liebe Besucher!

Ich wollte euch zum Abschluss dieses ersten „Pandabeere.com“-Tages noch eine interessante Geschichte erzählen.

Ich war vor ein paar Wochen in Singapur. Die Stadt ist wirklich wunderschön und es gibt viel zu entdecken (ich war leider nur drei Tage da, was wirklich zu kurz ist um alles zu sehen). Die Kultur ist unglaublich spannend und das Essen superlecker! Was mir auch aufgefallen ist, ist das es dort wahnsinnig sauber ist. Es liegt kein Müll herum und auch keine Kaugummis die man auf den Boden gespuckt hat. Dies hat aber einen einfachen Grund: Kaugummis sind nämlich in Singapur verboten!

Ich wusste das gar nicht und habe sogar genüsslich Kaugummiblasen auf der Strasse gemacht (wie ich das sonst in der Schweiz auch mache). Irgendwann wurde mir dann bewusst, dass ich davon irgendwann schon mal gehört hatte (auch weil mir aufgefallen ist das es nirgends Kaugummis zu kaufen gibt) und habe es im Internet rechechiert. Und tatsächlich: 1992 wurde das Verbot eingeführt (es gab wohl einen Kaugummi-Zwischenfall in der U-Bahn) und 2004 wurde das Verbot etwas gelockert: Nun darf der Arzt Kaugummis verschreiben, die man dann in einer Apotheke holen kann…..schon witzig, wenn man sich vorstellt das man mit einem Rezept für Kaugummis zur Apotheke gehen müsste, als ob es irgendwelche starke verschreibungspflichtige Medizin wäre.

Verbot hin oder her, ich habe es sehr geschätzt, dass die Stadt so sauber und gepflegt ist und habe dann meine Kaugummis auch für die restlichen Tage im Hotelzimmer gelassen.

Ich habe mir dann eine nette Alternative für Kaugummis überlegt, und habe deshalb „Cranberry-Gummiherzen“ ausprobiert. Hier kommt das Rezept dazu:


Zutaten für 10 – 15 StückIMG_0527

100 ml Cranberrysaft

1-2 El Fruchtzucker oder Kristallzucker

16 g Agar-Agar

So gehts: Man gibt den Cranberrysaft in einen Topf und gibt den Zucker dazu (je nach Geschmack etwas mehr oder weniger). Nun rührt man das Agar-Agar in den Topf und lässt den Cranberrysaft für ein paar Minuten köcheln. Danach giesst man die heisse Masse in kleine Silikonförmchen (Ich habe Herzchen genommen) und lässt sie fest werden. Fertig sind die leckeren süssen Herzen. Passt doch zum Muttertag eigentlich ganz gut :-).


Eure Anne

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